Kurt Dauben, kleiner Muck E.V. Bonn. Stinkt der Fisch vom Kopf?

PublicDomainPictures / Pixabay  Beim Muck klingelt mal wieder die Kasse, dank eines Auftrags vom Jugendamt Bonn.

*speziell zu den Zeiten des Clearings gibt es immer wieder verschieden angegebene Zeiträume, selbst bei den Gerichtsurteilen. Als Grundlage für die Seite werden die Angaben aus dem Urteil des Amtsgerichtes Bonn  genommen. 109 C 240/13  (03.072012-03.10.2012)

Kleiner Muck E.V. Bonn

Ein niedlicher Name, doch was dahinter steckt, ist keineswegs niedlich. Ein Fall, der in den Medien schon breit berichtet wurde, entwickelt sich zum Präzedenzfall und zum Desaster für das Bonner Jugendamt. Eine Organisation namens „Der kleine Muck“ rückt in den Fokus der Aufmerksamkeit. Es handelt sich um einen Fall, bei dem in einer Patchworkfamilie (zwei alleinstehende Mütter mit jeweils einer halbwüchsigen Tochter) Probleme auftauchten. Die zwei Schulen, in denen die beiden Mädchen unterrichtet wurden, waren über die „Verwahrlosung“ der Mädchen besorgt. Beide in der Patchworkfamilie lebende Mütter konnten von den beiden Schulen nicht erreicht werden. Beide Mütter waren psychisch krank, eine stand in bestimmten Bereichen unter gerichtlicher Betreuung.

Der „kleine Muck E.V.“ hatte vom Bonner Jugendamt den Auftrag, in dieser familiären Situation die Lage eines dort hinzugezogenen Mädchens (Sarah) zu klären, der Muck hatte dazu mehrere Monate Zeit und bestimmte, klar definierte Aufgaben.

 

mehrjährige Klassenlehrerin

Eine Klassenlehrerin gab an, bei dem Mädchen Sarah die schlimmste Verwahrlosung in 35 ihren Dienstjahren zu sehen, zusätzlich fielen die Noten rapide in den Keller. Außerdem war Sarah, die seit 6 Monaten in der Patchworkfamilie lebte, psychisch krank geworden.

Der „kleine Muck E.V.“ hatte den Auftrag, die schulische Situation von Sarah zu klären, weigerte sich aber, mit der langjährigen Klassenlehrerin zu reden.

Als Begründung für die Unterlassung machte der Verein „der kleine Muck“ bei Gericht falsche Aussagen und gab an, er habe die Adresse nicht ausfindig machen können. Der Verein hätte aber nur ins Telefonbuch schauen oder bei der Schule nachfragen müssen. Der Muck wandte ein, die Lehrerin sei zu Beginn des Clearings bereits pensioniert gewesen. Dies hätte den Wert der Informationen durch die Lehrerin zwar nicht vermindert, aber auch das war unwahr. Die Lehrerin war nicht nur nicht pensioniert, sie war zu Beginn des Clearings sogar noch aktive Klassenlehrerin des besagten Mädchens. Der Muck behauptete daraufhin, er sei ja nicht aufgefordert worden, die Lehrerin zu befragen. Hier überführte der Verein sogar sich selber einer offenkundigen Lüge, denn diese Aufforderung war im Eigenbericht des Muck dokumentiert.

 

Der Gesundheitszustand musste geklärt werden

Der Verein „Der kleine Muck“ hatte die Vorgabe, den Gesundheitszustand der Mutter zu klären, nahm aber keinen der zahlreichen Arzt- und Klinikberichte zur Kenntnis. Der Muck behauptet hier bewußt falsch, er habe die Mutter zu zahlreichen Arztterminen begleitet. Bei der Prüfung der Aussage des Muck stellte sich heraus, daß keiner der vom Muck begleiteten „Arzttermine“ tatsächlich ein Termin bei einem Arzt war.

Die mit dem Fall betraute Mitarbeiterin und Nichtmedizinerin des kleinen Muck E.V. führte, um den gesundheitlichen Zustand der Mutter zu beurteilen, „Alltagsbeobachtungen“ durch und verzichtete vollständig auf die Einbeziehung der qualifizierten Arztberichte bei der schwer kranken Mutter.

 

Verdacht auf Mißbrauch

Der Muck hatte weiterhin offiziell den möglichen Mißbrauch des Kindes durch einen Bekannten zu prüfen. Diesen Verdacht hatte eine ausgebildete Psychologin geäußert. Man weigerte sich aber, diese in das Clearing einzubeziehen. Ebensowenig wurde die Schule des Kindes einbezogen, die den Verdacht als ungeklärt ansah. Der Muck weigerte sich konsequent, mit der Schule und der Psychologin in dem Clearing zu reden.

 

Klärung der psychischen Situation

Auch die psychische Gesundheit des Kindes sollte bei diesem Clearing geklärt werden. Das Kind war bereits krank, dem Muck war bekannt, daß das Kind bei einem Psychologen war, unternahm aber nichts, um das Gutachten zu erhalten. Das Kind blieb unbehandelt und äußerte später Selbstmordabsichten.

 

Der Meister des Lügens

Der Verein „der kleine Muck e.V.“ behauptete, der Vater habe aufgrund der räumlichen Distanz zu Bonn, keinen der drei angebotenen Termine wahrnehmen können. Tatsächlich aber sagte der Muck selbst die anberaumten Termine ab (gerichtlicher Beweis dafür liegt vor), überdies war Sarahs Vater sogar vor Ort, was dem Muck bekannt war. Hier wurden gleich mehrere bewußt unwahre Behauptungen in einem Satz geäußert. Das ist äußerst bemerkenswert für einen Verein, der eine große Verantwortung trägt und dessen Aktivitäten für die betroffenen Familien von weitreichender Bedeutung sind.

Der Muck weigerte sich ebenfalls, mit den beiden Onkeln Sarahs zu reden, von denen einer Mediziner ist. Er weigerte sich auch hartnäckig, mit dem Vater von Sarah ein persönliches Gespräch zu führen.

 

Geschäftsführer Kurt Dauben

Der wirtschaftliche Nutznießer dieser – mit öffentlichen Geldern finanzierten – menschlichen Tragödie ist Kurt Dauben und sein Verein „der kleine Muck e. V.“. Dauben hat auf der Grundlage dieses, auf falschen Behauptungen und Unwahrheiten fußenden Clearings einen sich über mehrere Jahre erstreckenden, lukrativen Familienhilfeauftrag erhalten. Daß dies dem Wohl des Mädchens Sarah und der Patchworkfamilie diente, darf beweifelt werden: Etwa ein Jahr später äußerten beide Mädchen Selbstmordabsichten. Das mit Sarah gemeinsam in der Wohnung lebende Mädchen vollzog mehrere Selbsttötungsversuche und verletzte sich schwer.

Hätte der Verein „Der kleine Muck“ mit all denen geredet, die im Umfeld von Sarah sich Sorgen machten und zur Erkennung und Lösung der Probleme hätten beitragen wollen und können, wäre mit Sicherheit ein anderes Bild bei Gericht entstanden. Als Konsequenz wäre Sarah wohl kaum bei der kranken Mutter geblieben und der Muck hätte den jahrelangen Familienhilfeauftrag nicht erhalten.

 

Udo Stein Jugendamtsleiter Bonn

Der Verein „Der kleine Muck e. V. Bonn“ setzt mit den Aufträgen durch die Jugendämter Millionen um und arbeitet anscheinend im besten Einvernehmen mit Udo Stein, Jugendamtsleiter von Bonn zusammen. Udo Stein will nichts Beanstandenswertes an der höchst fragwürdigen Arbeitsweise des Muck finden können.

2 Kommentare zu "Kurt Dauben, kleiner Muck E.V. Bonn. Stinkt der Fisch vom Kopf?"

  1. Kurt Dauben ist mir schon einige Male unangehm aufgefallen. Meine Freundin hatte mal mit dem Muck zu tun. Es war ein Alptraum für ihre Kinder.

  2. Stephanie Weigel | 17. April 2016 um 14:24 | Antworten

    Da wurde der Muck offensichtlich einmal erwischt. Ich vermute der Muck klagt auf Teufel komm raus.

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